Bei der Rallye Monte Carlo 1966 zeigte der Mini Cooper S, was in ihm steckt. „Die drei Musketiere“: Mäkinen, Aaltonen und Hopkirk dominierten die Konkurrenz vom Start weg und in dieser Reihenfolge landeten sie dann als die ersten drei Fahrer. Allerdings währte die Freude nicht lange. Dies geschah, als die französische Wettbewerbskommission beschloss, das Trio wegen der extra angebrachten Lichter im Grill, die angeblich nicht den offiziellen Vorschriften entsprachen, zu disqualifizieren. Ebenso betroffen war der Viertplatzierte Roger Clark in seinem Ford Lotus Cortina, der ebenfalls einen Einfluss auf die montierten Zusatzscheinwerfer hatte. Somit wurden alle Erster, Zweiter, Dritter und Vierter disqualifiziert und der Sieg ging stattdessen an den finnischen Citroën-Piloten Pauli Toivonen, der tatsächlich als Nummer fünf die Ziellinie überquerte. Was viele nicht wissen, ist, dass der Mini tatsächlich als Lösung für die anhaltende Ölkrise von 1956 geschaffen wurde. Eine Krise, die durch die Suez-Krise im selben Jahr noch verschärft wurde. Als die Ölknappheit groß war, waren die Automobilhersteller gezwungen, kraftstoffeffiziente Autos zu entwickeln. Aus diesem Grund hat Alec Issigonis (später „Sir“ genannt), ein in der Türkei geborener Engländer, den ersten Mini der Welt geschaffen. Das Projekt mit diesem Auto lief unter dem Namen „ADO15“ und bereits 1959 präsentierte BMC (British Motor Company) mit Alec Issigonis an der Spitze den ersten Mini. Mit Frontantrieb, Quermotor, 10-Zoll-Rädern und effizienter Flächennutzung war das Modell ein Meilenstein. 1961 wurde Issigonis technischer Direktor bei BMC. Er wurde 1971 zum Ritter geschlagen und in den Ruhestand versetzt, arbeitete aber bis zu seinem Tod im Jahr 1988 weiter. Der kultigste Mini der Geschichte entstand durch eine Zusammenarbeit mit John Cooper. Er war Eigentümer der Cooper Car Company, die er 1947 zusammen mit seinem Vater Charles Cooper gründete. Sie bauten schnelle Sportwagen für Rundstreckenrennen und später für die Formel 1 und das Indianapolis 500. John Cooper erkannte das Potenzial im Mini von BMC und schaffte es, BMC und Alec Issigonis zu überzeugen, was 1961 zum Austin Mini Cooper und Morris Mini Cooper führte. Um diese Modelle etwas sportlicher zu gestalten, erhöhte er den Hubraum der Motoren von 848 auf 997 Kubikmeter und verlieh dem Mini 19 mehr PS. Um die Rallye-Homologationsvorschriften der Gruppe 2 zu erfüllen, wurden auch Doppelvergaser eingebaut. 1963 wurde das Modell durch einen verstärkten Motor mit 1070 Kubikmetern weiterentwickelt. Dieses Modell erhielt den Namen „Mini Cooper S“, wobei „S“ natürlich für Sport stand! Dieses Modell wurde zu einem großen Erfolg im Rallyesport und gewann insbesondere in den 60er Jahren mehrere schwere Titel. Wir können nun ein Beispiel für dieses spezielle Modell präsentieren. Ein in Schweden verkaufter Austin Mini Cooper S aus dem Jahr 1966. Lackiert in der Farbe Signalrot und schwarz lackiertes Dach. Dieser Mini Cooper S wurde am 27. Oktober 1967 in Dalarna im Norden Schwedens neu an den Rallyefahrer Carl Gunnar „CG“ Sundqvist verkauft. Er optimierte den Motor schnell von 78 PS auf satte 90 PS. Außerdem ersetzte er die Vordersitze durch Rallye-Sitze von „Paddy Hopkirk“ des Modells „Apline“. Mit diesem besonderen Auto nahm Carl Gunnar an mehreren Rallye-Wettbewerben teil. Unter anderem der Wintercup in Sandviken 1968, der in der Bildergalerie dokumentiert ist. Das Auto hat sein ganzes Leben in Dalarna verbracht. Im Laufe der Jahre wurde das Auto gut gepflegt und sorgfältig gewartet und gewartet. Der Motor wurde gerade von einer renommierten Sportwagenwerkstatt überprüft und gewartet. Die Vordersitze wurden sorgfältig restauriert und befinden sich in einem exquisiten Originalzustand. Das Auto ist fantastisch und es macht wirklich Freude, es zu fahren. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.