Das Hispano-Suiza H6B Cabriolet von 1923 mit der Fahrgestellnummer 10734 ist ein preisgekröntes Beispiel für eines der technisch fortschrittlichsten und ästhetisch elegantesten Automobile Europas der Zwischenkriegszeit. Dieser Hispano-Suiza, der beim Pebble Beach Concours d’Elegance 2024 den ersten Platz in seiner Klasse gewann, kombiniert die elegante Cabriolet-Karosserie von Fernandez et Darrin mit der von Flugzeugen abgeleiteten Technik der Marke, um ein Auto von außergewöhnlicher Präsenz zu schaffen. Der H6B ist in Schwarz über hellgrauem Leder mit vernickelten Besätzen gehalten und stellt einen Weltklasse-Kandidaten für die exklusivsten Concours-Events weltweit dar. Das Fahrgestell 10734 wurde im Juni 1923 von Albert Venot neu gekauft. Während die Originalkarosserie nicht dokumentiert ist, deuten die Werksunterlagen darauf hin, dass der Hispano-Suiza 1929 zum Wiederaufbau zurückgegeben wurde, wobei Fernandez et Darrin 1932 die heutige Cabriolet-Karosserie fertigstellte. In den 1950er Jahren wurde der Hispano-Suiza auf einem französischen Schrottplatz entdeckt und die Fahrgestell- und Motornummern mit denen des Original-Venot-Wagens verglichen. Der H6B wurde später vom Sammler Herrn Bitel erworben und dann an die niederländischen Enthusiasten Jan Bruijn und J.A. weitergegeben. Palman in den späten 1980er Jahren. Nach einer Zeit unvollständiger Restaurierung wurde die Hispano-Suiza 2002 an Otis Chandler verkauft und in die Obhut von Stu Laidlaw in Kalifornien übernommen. Nach Chandlers Tod übernahm George Fernandez aus Spanien das Eigentum, bevor es 2015 vom Sammler Sam Mann übernommen wurde, der die Restaurierung abschloss. Heute wird die Hispano-Suiza in vollständig restauriertem, preisgekröntem Zustand mit einer faszinierenden und gut dokumentierten Geschichte angeboten. Die Außenkarosserie von Fernandez et Darrin ist in einem eleganten Schwarz mit durchgehend vernickelten Beschlägen gehalten und insgesamt in ausgezeichnetem Zustand. Der Hispano-Suiza verfügt über ein klappbares schwarzes Verdeck, Doppeltüren mit Nickelgriffen, Marchal-Scheinwerfer, geschwungene Kotflügel mit Art-déco-Akzentlampen und die markentypischen Flying-Storch-Maskottchen sowohl am Kühler als auch am Heck. Doppelte Windschutzscheiben, darunter ein geschickt verdeckter Bildschirm für die Passagiere auf den Rücksitzen, sorgen für Eleganz und Funktionalität. Seitlich montierte Radkappen aus Vollstoff und ein markanter Kühlergrill runden das markante, zeitgemäße Erscheinungsbild ab. Der Innenraum ist mit hellgrauem Leder mit schwarzen Paspeln gepolstert und wird durch passende graue Teppiche und Fußmatten ergänzt, die sich alle in ausgezeichnetem Zustand befinden. Zierelemente aus Mahagoniholz zieren die Türen und das Armaturenbrett, während die geätzte, vernickelte Instrumententafel mit auf Französisch beschrifteten Jaeger-Instrumenten ausgestattet ist, darunter ein 130-km/h-Tachometer und passende Zusatzinstrumente. Die Konfiguration mit Rechtslenkung, komplett mit Gashebeln am Lenkrad und einem am Boden montierten Schalthebel, spiegelt den ursprünglichen sportlichen Charakter des Fahrzeugs wider. Ein cognacbrauner Cabrio-Dachhimmel und vernickelte Beschläge runden das durchdachte, authentische Finish ab. Jedes Element des Hispano-Suizas-Interieurs unterstreicht die Qualität und Handwerkskunst, die von einer der führenden Luxusmarken Europas erwartet wird. Der Hispano-Suiza H6B wurde entwickelt