Verkäuferkommentare zu 1967' Alfa Romeo Spider Duetto
Als Alfa Romeo 1966 den neuen Spider 1600 vorstellte, war die Aufgabe, die in ganz Italien so beliebte kleine Giulietta/Giulia Spider zu ersetzen, eine große Herausforderung. Dem Meisterdesigner Pininfarina gelang es jedoch, Alfa den größten Sportwagen-Erfolg aller Zeiten zu bescheren, mit einem neuen Design, das in einem Automodell, das vier Jahrzehnte lang produziert wurde, nahezu unverändert überdauerte. Ein Teil davon, dass der neue Spider der 105er-Serie bei Autoliebhabern Aufsehen erregte, war zweifellos seine Teilnahme am Film „The Graduate“ aus dem Jahr 1967, in dem Dustin Hoffman und Anne Bancroft die fantastische Mrs. Robinson verkörperten. Im Zusammenhang mit der Präsentation kündigte Alfa Romeo einen Namenswettbewerb an, bei dem über 100.000 Vorschläge eingereicht wurden. Der Siegername war „Duetto“ – was auf Italienisch „für zwei“ oder ein Doppel bedeutet. Da der Name jedoch bereits von einem Schokoladenhersteller verwendet wurde, durfte Alfa den Namen nicht offiziell verwenden. Aber mit Alfisti rundum war das Modell immer noch als Duetto bekannt, ein Spitzname, der bis zu seinem Facelift im Jahr 1967 bestehen blieb, bei dem das Heck des Wagens das scharf ausgeschnittene Heck erhielt. Tatsächlich verwenden die Italiener diesen Spitznamen auch heute noch für alle Spider-Versionen der Serie 105. Technisch wurde der Duetto mit dem klassischen 1600er „North“-Motor aus Aluminium und mit 2 obenliegenden Nockenwellen hergestellt. Er leistet gewaltige 109 PS, deutlich stärker als vergleichbare 1600er-Motoren seiner Zeit. Porsche schaffte zum Vergleich nur 90 PS aus seinem Super-90-Motor. Dazu noch ein 5-Gang-Getriebe und Scheibenbremsen rundum – es ist ein echter Sportwagen. Dieser Duetto wurde gerade erst fertiggestellt, nachdem er bis ins kleinste Detail komplett restauriert wurde. Die Karosserie wurde bis auf das blanke Metall abgeschliffen und im klassischen Pininfarina Rosso lackiert, einer sehr hochwertigen Lackierung. Mechanisch wurden sowohl Motor, Getriebe, Bremsen als auch Fahrwerk komplett überarbeitet. Auch im Inneren wurde die Kabine erneuert, obwohl es sich bei einigen Teilen noch um die gut erhaltenen Originale handelt. Und als letzten Schliff wurde das Auto von einem bekannten Alfa-Spezialisten auf einer rollenden Straße fein abgestimmt, sodass es sich wie ein Alfa fährt. Das Auto ist bereit, von seinem neuen glücklichen Besitzer genossen zu werden, und wartet nur auf einen Kenner, der die hohe Qualität dieses Autos versteht und schätzt.