Der XK140 wurde Ende 1954 eingeführt und als Modell von 1955 verkauft. Zu den äußeren Änderungen, die ihn vom XK120 unterschieden, gehörten größere vordere und hintere Stoßfänger mit Overridern und blinkenden Blinkern, die über dem vorderen Stoßfänger angebracht waren. Der Kühlergrill behielt die gleiche Größe, wurde jedoch durch einen einteiligen Guss mit weniger und breiteren vertikalen Stäben ersetzt. Das Jaguar-Emblem wurde in die Kühlergrilleinfassung integriert. Eine Chromleiste verlief in der Mitte der Motorhaube und des Kofferraumdeckels. Eine Plakette auf dem Kofferraumdeckel trug die Aufschrift „Winner Le Mans 1951-3“. Der Innenraum wurde für größere Fahrer komfortabler gestaltet, indem Motor, Trennwand und Armaturenbrett nach vorne verschoben wurden, um 76 mm mehr Beinfreiheit zu schaffen. Dadurch ist der XK140 auch für Personen mit einer Körpergröße von über 1,80 m deutlich fahrbarer. Angetrieben wird der XK140 vom XK 3,4-Liter-Reihensechszylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, der serienmäßig die angegebene Leistung von 190 PS (142 kW) brutto bei 5500 U/min erzeugt. Wie beim XK120 waren Speichenräder und Doppelauspuffanlagen optional. Fahrzeuge, die mit den serienmäßigen Scheibenrädern ausgestattet waren, hatten Abdeckungen über den hinteren Radkästen. Dieser spezielle angebotene XK140 wurde am 17. Dezember 1954 in genau dieser Farbkombination von Pacific Blue mit blauem Innenraum und blauer Motorhaube gebaut und an den US-Importeur Hoffmann, New York, geliefert. Es wurde 2019 in gutem, nummerngleichem Zustand entdeckt, ist äußerst selten und hat einen hervorragenden Werterhalt. Es wurde komplett „mit Schrauben und Muttern“ restauriert. 1.800 Stunden wurden investiert. Jedes einzelne Befestigungselement wurde bearbeitet, alle Hohlräume geöffnet, nur nicht reparierbare Karosserieteile wurden fachgerecht entfernt und durch neue ersetzt, die hölzernen Türrahmen usw. und die gesamte Elektrik wurden erneuert. Es wurde mit größter Sorgfalt darauf geachtet, genau so zu arbeiten, wie es die Jaguar-Fabrik im Jahr 1955 tat. Jedes Detail sitzt an der richtigen Stelle und zum Glätten der Oberflächen wurde ausschließlich Bleilot statt Spachtelmasse verwendet. Eine Technik, die heute nur noch wenige Spezialisten beherrschen und anwenden. Die Spaltmaße und Flächen, die ebenen Karosserieteile sprechen für sich. Es wurden zwei Klarlackschichten aufgetragen und zusätzlich keramisch versiegelt. Ein Klassiker in echtem Concours-Zustand und besser als neu.